RESTRUKTURIERUNG & SANIERUNG

Einkaufshebel für Restrukturierung und Sanierung

Kurzfristig liquiditätswirksame Einsparmaßnahmen im indirekten Einkauf – verhandelt, vertraglich umgesetzt und je Maßnahme nachgewiesen. Für CROs, Restrukturierungs- und Sanierungsberatungen, die Sachkostenmaßnahmen unter Zeitdruck realisieren müssen.

Ø 25 %
Einsparung
>1.100
erfolgreiche Verhandlungen
100 %
erfolgsbasiert

Situationen im Restrukturierungsmandat

Der Maßnahmenplan enthält einen großen Sachkostenblock, aber niemand hat Kapazität für vierzig Lieferantenverhandlungen.

Die 13-Wochen-Liquiditätsvorschau braucht wirksame Entlastung, nicht nur Planungsannahmen.

Operative Sofortmaßnahmen müssen in Wochen Cash bringen, nicht im nächsten Geschäftsjahr.

Maßnahmen müssen im Sanierungskonzept quantifiziert, hinterlegt und nachverfolgt werden.

Personalmaßnahmen sollen begrenzt bleiben, Sachkosten sind die politisch tragfähige Alternative.

Der Mandant kann kein weiteres Beratermodul finanzieren.

Einkaufshebel im Restrukturierungsplan

Wir setzen dort an, wo Einkaufsmaßnahmen schnell und ohne Investition wirken – vertragsgenau und lieferantenspezifisch statt mit pauschalen Kürzungszielen je Kostenstelle.

Konditionen nachverhandeln

Preise, Indexklauseln und Preiserhöhungen in laufenden Verträgen – in allen indirekten Kategorien.

Zahlungsziele einbeziehen

Zahlungsziele sind Teil der Konditionen, die wir mitverhandeln – abgestimmt auf Ihre Working-Capital-Ziele im Konzept.

Bedarf und Leistungsumfang anpassen

Service-Level, Mengen und Leistungsverzeichnisse auf den tatsächlichen Bedarf im Restrukturierungsszenario zurückführen.

Kritische Lieferanten absichern

Verhandlungsstrategie je Lieferant so wählen, dass die Lieferfähigkeit gesichert bleibt.

Ergebnisverbesserung nachweisen

Jede Maßnahme mit Baseline, Wirkungszeitpunkt und Laufzeiteffekt – für Maßnahmencontrolling und Reporting.

Priorisierung nach Liquiditätswirkung

Verträge mit schneller Cash-Wirkung zuerst, längerfristige Hebel danach.

Liquiditätswirkung statt Planungsannahme

Sachkosten sind schnell, reversibel und politisch weitgehend konfliktfrei. Sie brauchen keinen Sozialplan, keine Bankenzustimmung und keine Investition. Gleichzeitig sind sie der Block, der in Sanierungen am oberflächlichsten bearbeitet wird.

Wir hinterlegen jede verhandelte Einsparung mit Baseline, Wirkungszeitpunkt und Laufzeiteffekt. So lässt sie sich in der 13-Wochen-Liquiditätsplanung, im Restrukturierungsplan und im Maßnahmencontrolling abbilden.

Sanierungskonzepte, etwa nach IDW S6, verlangen belastbare, quantifizierte Maßnahmen. Wir liefern die Umsetzung und den Nachweis der Einkaufsmaßnahmen; Konzept, Beurteilung und Gutachten bleiben bei Ihnen.

So binden Sie Savify ein

01

Sachkostenmodul im Maßnahmenplan

Savify übernimmt die Umsetzung einer klar abgegrenzten Maßnahme, Sie oder der CRO behalten Steuerung und Maßnahmencontrolling.

Beispiel: Maßnahme „Indirekte Sachkosten“ mit Zielwert, Verantwortlichem Savify und Bericht im wöchentlichen Jour Fixe.

02

Einsatz als Unterauftragnehmer im Mandat

Wir arbeiten im Hintergrund, gegenüber dem Mandanten bleiben Sie der Absender.

Beispiel: Ihre Präsentation, unsere Verhandlungsergebnisse.

03

Potenzialcheck in der Angebotsphase

Vor Mandatsvergabe liefern wir eine belastbare Einschätzung des Sachkostenpotenzials für Ihr Angebot.

Beispiel: Zwei Seiten Potenzialabschätzung, die Ihr Angebot konkreter macht.

04

Nachweis- und Reporting-Baustein

Dokumentierte Einsparungen je Lieferant und Kategorie, aufbereitet für Gutachten, Beirat, Banken und Gläubiger.

Beispiel: Monatliches Savings-Tracking mit Baseline, realisiertem Effekt und Laufzeitwirkung.

Was wir übernehmen, was bei Ihnen bleibt

Savify übernimmt

  • Spend-Analyse und Priorisierung nach Liquiditätswirkung
  • Benchmarks
  • Verhandlungen mit den Lieferanten
  • Vertragsumsetzung
  • Nachweis realisierter Maßnahmen

Bei Ihnen bleibt

  • Mandat
  • Restrukturierungskonzept
  • Liquiditätsplanung
  • Stakeholder-Kommunikation
  • Gutachten

Wir erstellen keine Sanierungsgutachten und keine Fortführungsprognosen.

Ablauf unter Zeitdruck

1

Umfang und Rolle

Abgrenzung der Sachkostenmaßnahme, Rolle gegenüber Mandant und CRO, Berichtsrhythmus.

2

Datenübergabe

Kreditorenliste, Verträge und Rechnungen – inklusive Kennzeichnung kritischer Lieferanten.

3

Priorisierung

Verträge nach Liquiditätswirkung, Umsetzbarkeit und Lieferrisiko ordnen.

4

Verhandlung

Verhandlung mit den Lieferanten in Abstimmung mit Ihnen.

5

Nachweis

Vertragliche Fixierung, Savings-Tracking und Übergabe ins Maßnahmencontrolling.

Was Sie davon haben

  • Ihr Maßnahmenplan bekommt eine Position, die in Wochen liefert und sauber nachweisbar ist.
  • Ihr Team bleibt frei für Finanzierung, Stakeholder und Konzept.
  • Der Mandant erlebt schnelle Erfolge, was Ihre Position im Mandat stärkt.
  • Kein Konflikt mit dem Honorarbudget, weil wir erfolgsbasiert arbeiten.

Je nach Modell beteiligen wir Sie an der Erfolgsvergütung. Dann trägt der Sachkostenbaustein auch zum Ergebnis Ihres Mandats bei.

Häufige Fragen zur Restrukturierung

Wie schnell wirken Einkaufsmaßnahmen auf die Liquidität?

Erste verhandelte Einsparungen entstehen typischerweise innerhalb weniger Wochen. Wir priorisieren Verträge nach Liquiditätswirkung, damit die Maßnahmen früh in der 13-Wochen-Planung sichtbar werden.

Gefährden Nachverhandlungen die Lieferfähigkeit kritischer Lieferanten?

Wir legen die Verhandlungsstrategie je Lieferant gemeinsam mit Ihnen fest. Bei kritischen Lieferanten steht die Sicherung der Lieferfähigkeit vor dem maximalen Preiseffekt; ein Lieferantenwechsel erfolgt nur nach Abstimmung.

Wie werden die Maßnahmen nachgewiesen?

Je Lieferant und Kategorie dokumentieren wir Baseline, verhandelte Konditionen, Wirkungszeitpunkt und Laufzeiteffekt – aufbereitet für Maßnahmencontrolling, Beirat, Banken und Gläubiger.

Belastet das unser Honorarbudget im Mandat?

Nein. Savify wird ausschließlich aus realisierten Einsparungen vergütet.

Wer spricht mit dem Mandanten?

Sie führen das Mandat. Wir treten so auf, wie Sie es festlegen, auch vollständig im Hintergrund.

Arbeiten Sie auch in Eigenverwaltung oder im StaRUG-Verfahren?

Ja. Sachkostenmaßnahmen sind dort besonders wertvoll, weil sie schnell wirken und keine Zustimmung von Gläubigergremien brauchen.

Erstellen Sie Sanierungsgutachten?

Nein. Wir erstellen keine Sanierungsgutachten und keine Fortführungsprognosen. Wir liefern die Umsetzung und den Nachweis der Einkaufsmaßnahmen, die in Ihr Konzept einfließen.

Einsparmaßnahmen für die Restrukturierung prüfen

In einem kurzen Gespräch klären wir Umfang, Rolle und die ersten Verträge mit Liquiditätswirkung. Kostenlos und unverbindlich.

Einsparmaßnahmen prüfen